Sichere und aktuelle Programme










Aktuelle Versionen der Programme verwenden:
 

(Ein Beispiel im übertragenen Sinn)
Mit diesem Schritt verwenden wir das neueste Automodell welches über die beste Einbruch-Sicherheit verfügt.


Zunächst ist es empfehlenswert, stets die aktuellen Versionen der Programme zu benutzen. Denn es werden in allen Programmen immer wieder Sicherheitslücken entdeckt, welche mit neueren Versionen oder mit Patches geschlossen werden, ähnlich wie bei den Windows-Updates. Dadurch könnt Ihr verhindern dass Euer Windows von Viren infiziert wird, welche alte Sicherheitslücken ausnutzen.

Es sollte also von Zeit zu Zeit nachgeschaut werden ob neue Versionen vorliegen, und diese dann aktualisiert werden. Bei vielen Programmen wird man automatisch auf neue Versionen aufmerksam gemacht, welches die Arbeit dann vereinfacht. Aber auch auf automatische Updates kann man sich nicht immer verlassen, ein Blick ab und zu auf die Homepage vom Hersteller des Programms ist daher empfehlenswert.

Dieses Thema betrifft besonders den Internet-Browser, sowie
Java Sun und den Adobe Flash Player.
 

Bei Java und beim Flash Player achtet bitte immer darauf, keine Toolbars oder ähnliches mit zu installieren! Diese würden die Sicherheit des Browsers verschlechtern. Am besten aktiviert Ihr bei beiden die automatische Updatefunktion. Nachdem ein solches Update installiert wurde, vergewissert Euch in der Systemsteuerung unter "Programme", dass die alte Version deinstalliert ist.


Aber auch Emailprogramme, Office, Musik & Video Abspielprogramme, Chatprogramme, PDF Viewer usw. sollten aktualisiert werden, wenn diese Programme mit dem Internet kommunizieren.



 

  • Bekannte Sicherheitslücken von allen Programmen, und Infos, wie/ob man sie schließen kann, findet Ihr (nur bei Interesse) auf Scip.ch

     
  • Secunia Personal Software Inspector: Hier gibt es ein Programm, welches auf eine Datenbank mit 4200 Programmen zugreift, und damit alle Programme abgleicht die Ihr installiert habt. Es wird direkt ein Downloadlink anzeigt, falls neue Sicherheitsupdates dafür vorliegen. Dieses Programm ist aber keine Empfehlung von mir, man kann sich die Installation sparen wenn man selbst nachschaut.

     
  • Und auf Secunia.com kann man auch online den PC prüfen lassen, ob die wichtigsten Updates installiert sind.







 



Downloads aus sicheren Quellen:

 

(Ein Beispiel im übertragenen Sinn)
Mit diesem Schritt bauen wir nur Komponenten von seriösen Anbietern in unser Auto ein.


Filesharing Tauschbörsen, sowie Torrents und Filehoster:
(Z.B. eMule, KaZaa, Shareaza, thepiratebay, torrent.to, mininova.org, Rapidshare, MegaUpload oder MediaFire)


Internet-Tauschbörsen und Torrents gehören leider zu den unseriösesten Anbietern, und dort werden sehr viele Schädlinge verbreitet. Studien belegen, dass bei den Tauschbörsen gut 45% der zum Download angebotenen Dateien, Viren, Würmer oder sonstige Schädlinge enthalten. Bei Torrent-Downloads und Filehostern sieht es sehr leider nicht viel besser aus.

 

Hinzu kommt noch, dass die sehr viele Downloads von diesen Tauschbörsen und Torrents nicht legal sind. Es werden die Urheberrechte verletzt, wenn normal kostenpflichtige Programme, Videos, Filme und Musik, nun kostenlos zum Download angeboten werden. Damit werden die Nutzer beim Herunterladen dazu verleitet, „Straftaten“ zu begehen.

Tauschbörsen, Torrent-Downloads und Filehoster werden daher gerne von der Industrie und von Anwälten mit speziellen Programmen überwacht. Nicht legale Downloads werden aufgezeichnet, die IP-Adressen der Nutzer gespeichert und diese werden dann dazu genutzt um die Downloader teuer Abzumahnen!





1) Die sichere Alternative für Musik:
Verwendet zum Downloaden von Musik die offiziellen Musik-Download-Portale, 1 EUR pro Lied ist wirklich sehr günstig, und meistens gefallen einem eh nur wenige Lieder pro Album. Um ein gutes Lied herzustellen ist eine Menge an Talent erforderlich, sowie viel Arbeit. Ich finde da sollte man die Mühe des Sängers ruhig honorieren:

  • Musicload: Dieser Anbieter hat eine gute Auswahl an Liedern, es wird kein Zusatzprogramm benötigt, aber dafür bis zu 1.79 EUR pro Lied – allerdings gibt es viel Musik auch im MP3 Format ganz ohne Kopierschutz.
     
  • Apple iTunes: Dieser Anbieter hat die allergrößte Auswahl an Liedern zum Download von allen Portalen. Hierfür ist allerdings leider die Installation des iTunes Programms nötig. Jedes Lied kostet bei iTunes nur 0.99 / 1.29 EUR und Musikvideos kosten 1,79 - 2,50 EUR. Außerdem können bis zu 5 PCs mit einem Account aktiviert werden, dass bedeutet, wenn Ihr alle 3 Jahre auf einen neuen PC umsteigt können die Lizenzen der Lieder und Videos 15 Jahre genutzt werden. Natürlich können alle Lieder auf Audio-CDs gebrannt werden, wo es dann keinen Kopierschutz mehr gibt. Im iTunes Programm kann man inzwischen auch gekaufte Lieder in das MP3 Dateiformat konvertieren.


     

2) Kostenlose Programme "sicher und seriös" downloaden:
Wenn Ihr ein Programm downloaden möchtet, sucht Euch einen seriösen Anbieter, und besucht immer diesen für Downloads von Programmen. Empfehlen kann ich hierfür die Chip-Homepage, die ist sehr übersichtlich, hat ein riesiges Angebot, und zeigt direkt an ob es eine Demo-Version handelt, oder um Shareware oder Freeware. Wählt am besten jedoch beim Download immer die "manuelle Installation", ansonsten wird ein unübersichtlicher Downloader mit Werbung verwendet.

Oder sucht mit Google für den Programm-Download die originale Seite des Herstellers. Dieses ist eigentlich am sichersten.





3) Kostenpflichtige Programme, Spiele sowie Filme günstig, sicher und legal einkaufen:
Auch bei Software, PC-Spielen und DVD Filmen gibt es viele Möglichkeiten, günstig an eine legale Vollversion (und damit auch frei von Viren) zu kommen. Nämlich indem man solche Programme, Spiele oder Filme gebraucht bei Amazon.de oder Ebay.de kauft. Bei PC-Spielen lohnt es sich einige Monate zu warten bis die Preise gefallen sind. Ältere Versionen von Programmen die es manchmal genauso gut tun, sind oft günstig erhältlich. Aktuelle Filme und PC-Spiele kann man außerdem auch günstig in Videotheken ausleihen.

 








Unsichere Programme vermeiden:

 

(Ein Beispiel im übertragenen Sinn)
Mit diesem Schritt benutzen wir ein Automodell welches unbekannter ist und anders funktioniert.



Es gibt viele Programme, welche oft populär und weit verbreitet sind, die aber leider ein erhöhtes Sicherheitsrisiko aufweisen. Für solche weit verbreiteten Programme, ist es für Virenprogrammierer besonders lukrativ Schädlinge zu erstellen, da viele Nutzer auf einmal infiziert werden können. Wenn die Programmierer dieser Programme nicht regelmäßig neue Versionen ihrer Programme anbieten, um gefundene Sicherheitslücken wieder schließen, sieht es für den Endnutzer ungünstig aus.







Chat-Programme wie z.B. ICQ, MSN, IRC, AIM, Yahoo:

Bei diesen Chat-Programmen sollte man, wenn man nicht darauf verzichten möchte, immer auf dem Laufenden bleiben, was Sicherheitslücken angeht und wie man diese schließen kann. Besonders aufpassen muss man bei Links in Chatprogrammen. Denn es werden von unseriösen Anbietern häufig automatisch generierte Nachrichten verschickt, während der Leser vermutet es wäre von einem Freund aus dem Adressbuch. Solche automatische Nachrichten mit Links, führen dann auf Internet-Seiten welche mit Viren infiziert sind.



Eine sichere Alternative:
Nutzt zum Chatten Miranda / 64 Bit - dieses Programm ist seriös, kostenlos und kompatibel zu ICQ, MSN, Yahoo, AIM, Google Talk, IRC und Jabber.






 

Toolbars wie z.B. Google, Web.de, Yahoo, etc.:

Solche Toolbars sind zwar meistens sehr praktisch, stellen aber leider ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar, denn die Toolbars können "von Dritten" dazu missbraucht werden, um Schädlinge einzuschleusen. Außerdem ist es auch immer fragwürdig, was der Anbieter mit den ganzen Informationen anstellt, die er von dem Benutzer der Toolbar zwangsläufig bekommt.


Eine sichere Alternative:
Fügt einfach den Link der entsprechenden Homepage in die Favoriten/Lesezeichen ein, wenn Ihr dann z.B. auf Google suchen möchtet, benötigt Ihr nur zwei Mausklicks mehr, als bei der Verwendung der Toolbar. Oder noch einfacher: Richtet Euch z.B. Google als Start-Seite im Browser ein, dann reicht ein einziger Mausklick auf „Home“, um auf die gewünschte Seite zu kommen.









Ein sicheres Email-Programm verwenden:

Es gibt auch einige Email-Programme, welche von den Sicherheits-Standards nicht besonders gut abschneiden, zum Beispiel Incredimail. Besonders empfehlenswert aus Sicht der Sicherheit ist der kostenlose Thunderbird, jedoch ist er ein wenig schlicht gehalten. Tipps zum Thunderbird findet Ihr auf borumat.de


Der Nachfolger vom alten Outlook Express für Windows Vista, 7 und 8 ist Windows Live Mail. Dieses ist ein "zufriedenstellend" sicheres Programm und kann alte Emails und Adressbücher vom Outlook Express importieren.


Euer Emailprogramm solle aus Sicherheitsgründen so eingestellt sein, dass Bilder standardmäßig nicht angezeigt werden. Für höchste Sicherheit könntet Ihr im Email Programm HTML ganz abstellen und nur noch "reine Textnachrichten" aktivieren. Dieses empfehle ich allerdings nicht, wenn Ihr Euch an "schönen bunten" Emails erfreuen möchtet.





Einen sicheren PDF-Viewer verwenden:

In den letzten Jahren werden auch gerne PDF Dateien mit Viren infiziert, daher sollte man auch vom Acrobat Reader stets eine aktuelle Version verwenden. Oder noch sicherer ist es, wenn man einen alternativen PDF Viewer verwendet, wie z.B. den PDF X-Change Viewer. Dieser läuft erheblich schneller wie Adobe und bietet nebenbei noch viele Funktionen um PDF Dateien zu bearbeiten! Alternativ gibt es auch noch den besonders schlichten Sumatra PDF Viewer. Bei beiden gibt es viel weniger Sicherheitslücken, da diese alternativen Viewer weniger benutzt werden.

 








Sonstige Themen:


Surfspuren vom Internet Bereinigen:

Diesen Punkt braucht Ihr normalerweise nicht: Wenn im Internet gesurft wird, oder der PC allgemein genutzt wird, werden dabei an vielen verschiedenen Stellen des PCs Spuren hinterlassen. Wenn ein PC von mehreren Personen genutzt wird kann jeder Benutzer, wenn er weiß wo er nachschauen muss, genau recherchieren was der andere am PC gemacht hat. Zum Beispiel welche Internetseiten besucht wurden, und welche Dateien er geöffnet hat.

Wer den Firefox zum Surfen benutzt, kann den Privaten Modus aktivieren. Klickt dazu auf den orangen Firefox-Button und dann auf "Neues privates Fenster". Damit werden beim Surfen dann keinerlei Surfspuren auf dem PC abgespeichert
.

Um die Privatsphäre zu schützen, kann man auch folgendes Programm benutzen, welches die Spuren nachträglich wieder löscht, nämlich den CCleaner. Dieses Programm entfernt zuverlässig alle temporären Internetdateien sowie die Temporären Dateien von Windows. Das lohnt sich alle 2-3 Monate. Wenn das noch nie gemacht wurde, kann es sein, dass hierbei auch mehrere GB an Daten gelöscht werden. Bei der Installation aber bitte darauf achten, nicht eine Toolbar mit zu installieren. Außerdem verwendet am besten nur den Cleaner, nicht den integrierten Registrie Scanner.




 

Infos über die Cookies:

Dieser Punkt dient nur zur allgemeinen Information: Die Cookies sind kleine "harmlose" Textdateien, welche von den Internetseiten für viele Funktionen (wie z.B. beim Online-Einkaufen den Einkaufswagen) benötigt werden. Diese werden auf Eurem PC abgespeichert und beim nächsten Besuch der Internetseite ausgelesen.

Allerdings können die Cookies auch missbraucht werden, wenn z.B. unseriöse Seiten mithilfe dieser Cookies das Surf-Verhalten des Nutzers zurückverfolgen, um gezielte Werbung zuzuschicken. Am leichtesten kann man dem entgehen, indem man die Cookies z.B. 1x pro Woche löscht, dafür kann das Programm CCleaner verwendet werden.

In vielen aktuellen Browsern kann man auch einstellen, dass alle Cookies direkt beim Beenden des Browsers automatisch gelöscht werden (Nur "Sitzungscookies" zulassen) – damit braucht man sich dann gar keine Gedanken mehr um dieses Thema machen.


Weitere Infos zum Thema Cookies findet Ihr (bei Interesse) auf werle.com und auf dem mypage.netlive





 

Den PC von einer Surf-CD starten für sicherstes Internet:

Dieser Punkt ist bei guter Sicherheit nicht erforderlich, aber die Möglichkeit soll Euch nicht vorenthalten werden: Wenn man den Computer von einer Surf-CD aus startet, statt von der Festplatte, kann man 100%ig sicher sein, dass keine Viren aktiv sind. Einige Nutzer benutzen daher solche Surf-CDs um wirklich ganz sicher beim Online Banking geschützt zu sein. Normalerweise ist es aber nicht nötig, einen solchen Umweg zu nehmen. Aber wenn man z.B. einen Verdacht hat dass der PC infiziert ist, dann kann es bis zur Neuinstallation sinnvoll sein, eine solche Surf-CD zu verwenden. Es gibt mehrere Anbieter solcher CDs:
 

  • Bankix: Bankix basiert auf Linux, und wurde von c't speziell für Online-Banking erstellt.
     
  • Ubuntu-Linux Live CD:
    Noch praktischer ist es meiner Meinung nach, einfach eine Linux Live CD fürs sichere Surfen zu verwenden. Denn der Vorteil hierbei ist dass man ein komplettes Betriebssystem hat, anstatt nur einen Browser. Mit der Ubuntu Linux Live CD bekommt man nämlich nicht nur den Firefox-Browser, sondern auch Zugriff auf die Festplatten zum Speichern von Downloads, Musikabspielprogramme, Bildbearbeitung und viele integrierte Netzwerktreiber. Ladet einfach von diesem Link unter "Desktop-DVD" bei "Ubuntu" die 32 oder 64 Bit Version - als Direktlink herunter. Mit einem Brennprogramm brennt die ISO Datei auf CD/DVD und bootet von dieser CD. Beim Starten von CD klickt auf "Ausprobieren" und nicht auf "Installieren" - damit an Eurer Festplatte nichts verändert wird.


     
  • Alternativ zu einer solchen Surf-CD gibt es auch „Virtuelle“ Betriebssysteme, die eine ähnliche Funktion bieten. Bei jedem Start eines solchen virtuellen Betriebssystems wird sichergestellt, dass keine Veränderung aus dem vorigen Start übernommen wird. Man hat sozusagen bei jedem Start ein frisch installiertes Windows - und ist somit Virenfrei. Das funktioniert ähnlich gut wie eine Surf-CD, ist aber deutlich komplizierter zu handhaben. Daher empfehle ich diese Methode nicht zu nutzen. Auf Computerbild und auf Wintotal findet Ihr bei Interesse weitere Informationen.
     
     

     




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Letzte Änderung: 16.07.2016 21:45:00





 



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