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Jesus-Statue auf Podest





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In diesem Kapitel möchte ich ausführlicher auf die Bergpredigt eingehen, in welcher uns Christus eine ganze Reihe an Weisungen für unser Leben gibt. Diese können uns eine Hilfe sein, „das Beste in uns", zum Vorschein zu bringen. Zum Beispiel ein „gesundes Verhältnis" zu uns selbst sowie zu unseren Mitmenschen, welches von echter Liebe getragen wird und frei von Unwahrheit ist.


Es geht Christus allerdings nicht darum, dass wir "nur nach einem Programm" alles richtig machen. Denn ein solches Programm würde uns knechten und eine schwere Last sein. Kein Mensch kann fehlerlos leben und alle Gebote immer einhalten. Wir dürfen die Bergpredigt daher nicht als Gesetz-Katalog verstehen, an den wir uns 1:1 halten müssen.


Wenn wir genauer hinschauen, sind es nämlich gar keine Gebote, denn Christus erklärt auch immer, warum wir etwas nicht tun sollen. Diese Erklärungen helfen uns, dass wir selber erkennen und verstehen warum eine Sache nicht gut ist. Und wenn wir es selbst verstehen, ist es kein Gebot mehr, sondern eine Erkenntnis für unser Leben. Solche Erkenntnisse sind hilfreich, um in unsere innere Mitte zu finden, und dass wir keinen Irrtümern unterliegen. Wir sind Christus nicht gleichgültig, darum erklärt er uns in der Bergpredigt, welche Verhaltensweisen uns gut tun, und aus welchen Gründen bestimmte Dinge nicht gut für uns sind.


Alle Weisungen in der Bergpredigt führen uns in eine große innere Freiheit, frei von den Zwängen, Erwartungen und Verstrickungen der Welt. Die Weisungen helfen uns, unser Leben in einem entspannten Frieden mit unseren Mitmenschen zu leben. Sie helfen uns, ein glückliches und reichhaltiges Leben zu führen, und genau das ist es, was Gott sich für uns wünscht!


Weiterhin zeigt uns Christus durch die Bergpredigt Gottes Weisheit und Herrlichkeit. Diese Erkenntnis führt uns zum echten Glauben und verwandelt unser Inneres. Wer Gottes "Wesen" erkennt, wird schon aus eigenem Antrieb "gut handeln" wollen, und er braucht die Gebote der Bergpredigt nur als "Richtungsweiser".


Die Seligpreisungen findet Ihr ja schon im Kapitel "Der Ruf Gottes",
daher habe ich sie hier nicht wiederholt.

 

Inhaltsverzeichnis:


Das Salz der Erde
Das Licht der Welt
Versöhnung
Ehebruch
Vom Schwören
Auge um Auge?
Echte Frömmigkeit
Die richtige Haltung
Schätze sammeln
Menschen richten?
Bitten an Gott
Der erste Schritt
Ein schmaler Weg
Falsche Propheten
Ein Haus auf Fels gebaut
Herausforderung
Für alle Zeiten

 






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Einhorn im Sonnenuntergang
© CoreyFord / Shotshop.com





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Kommen wir nun zur Bergpredigt:


 

"Ihr seid das Salz der Erde.
Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen?
Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet
und lässt es von den Leuten zertreten."

(Mt. 5,13)




Christus nennt uns Christen das Salz der Erde: Wir alle wissen, wie fade eine Mahlzeit ohne Salz schmeckt. So gilt es auch für das Leben: Es ist wichtig und lebensnotwendig, dass es bei all den negativen Ereignissen, bei all den Missständen auf der Welt, es auch immer "echtes Gutes" gibt: Nicht nur kleine Wunder, wenn zum Beispiel nach einem Erdbeben nach Tagen noch Menschen gerettet werden können, sondern auch dass es Menschen gibt welche sich „selbstlos“ für andere einsetzen, zum Beispiel indem sie Zivilcourage üben. (Aber auch all die kleinen Dinge, welche andere Menschen helfen oder "glücklich machen".) Denn solche positiven Ereignisse, auch wenn diese nicht an der Tagesordnung sind, schenken den Menschen wieder Hoffnung, dass eben nicht immer alles nur „den Bach runter geht“. Die Hoffnung eines jeden Menschen ist unendlich wichtig, sie schenkt ihm Kraft und Mut, dass sich der Einsatz für andere Menschen immer lohnt.



 

"Ihr seid das Licht der Welt.

Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.
Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.

So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen."

(Mt. 5,14-16)



 

Christus nennt die Christen weiterhin das Licht der Erde: Während in der Welt viel Egoismus vorherrscht, sollen wir mit „einem guten Beispiel“ voran gehen. Wir sollen nicht „im Geheimen“ glauben, sondern unseren Glauben offen vor den Menschen bekennen, und diesen Glauben durch unser Handeln bezeugen. Christus fordert uns auf, dieser „Aufgabe“ nachzukommen. Viele Menschen reden nur von guten Dingen, aber erst wenn wir auch entsprechend handeln, überzeugt dies als „echtes“ Vorbild.
Gute Werke - in welcher Form auch immer - preisen Gott.
Gute Werke machen uns auch selbst glücklich.



 

"Ich aber sage euch:
Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig;
wer aber zu seinem Bruder sagt:
Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig;
wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig.

Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe."

(Mt. 5,22-24)


 

Vor allem sollen wir Frieden mit allen Menschen halten. Das bedeutet ja nicht, dass wir alle Verhaltensweisen von Ihnen gutheißen müssen. Aber andere verurteilen, oder sie gar als minderwertig anzusehen, ist ein absolutes „Unding“ für uns. Wir selbst sind ja auch nicht frei von Fehlern, daher wäre es Heuchelei von uns, andere Menschen wegen möglicher Schwächen zu verurteilen. An anderer Stelle sagt Christus auch: "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!"

Wie im Kapitel „über die Liebe“ schon erwähnt, kann nur die Liebe und Annahme "einen bösen" Menschen zum Guten verwandeln. Daher ist es so wichtig, dass wir Frieden mit allen Menschen halten. Wer Gottes „Wesensart“ versteht, der kann eh nicht anders, als die Menschen zu lieben.






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Kreuz Lila Leuchten

 


 

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"Ihr habt gehört, dass gesagt ist
(2.Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen.«

Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren,
der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen."

(Mt. 5,27-28)


 

Viele Menschen neigen ja dazu, sich die Dinge ein wenig schöner zu reden, als sie in Wirklichkeit sind. Wir sollen uns aber nichts vormachen, sondern uns eingestehen: Ja, selbst wenn ich eine Frau nur schon ansehe, habe ich „streng genommen“ im Herzen schon Ehebruch begangen. Es geht Christus hierbei aber nicht darum, dass wir so „perfekt“ werden, dass wir nie wieder eine Frau ansehen. Nein, es geht vielmehr darum, dass wir unsere menschlichen Schwächen anschauen und sie uns eingestehen, anstatt sie zu verdrängen. Denn wenn ich meine Schwächen annehme, kann ich auch die Schwächen der anderen verstehen und annehmen! Ich erkenne mich dann selbst in dem anderen wieder. Dieses schafft eine wichtige Voraussetzung für „echte Nähe“ zu den Mitmenschen.


 

"Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt,
weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron;
noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße;
noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs.

Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören;
denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen.

Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein.
Was darüber ist, das ist vom Bösen."

(Mt. 5,34-37)




Jesus Christus kennt uns so gut, dass er uns empfiehlt nicht zu schwören. Denn er weiß, dass ein Schwur den Menschen eine „schwere Last“ aufbürden kann. Christus möchte nicht, dass wir ständig im inneren Konflikt leben, gefangen von unseren eigenen Worten. Er möchte viel mehr, dass wir jederzeit innerlich frei sind. Denn das Leben ist flexibel, und Dinge können sich ändern. Ein Schwur der jetzt scheinbar „richtig“ ist, kann sich zu einem späteren Zeitpunkt als „falsch“ erweisen. Weiterhin entwickeln wir unseren Charakter, und unsere Erkenntnisse stets weiter: Wenn wir jetzt denken, „A“ ist gut und „B“ ist schlecht, kann es sein, dass wir irgendwann erkennen: In manchen Situationen ist auch „B“ gut. Wenn wir jetzt geschworen hätten, niemals „B“ zu tun, wären wir für den Rest unseres Lebens in einem Konflikt.

Statt uns durch einen Schwur zu binden, sollen wir eindeutig „Ja“ oder eindeutig „Nein“ sagen - also eine eindeutige Position beziehen. Worte wie „vielleicht“ oder „eigentlich“ hingegen vermeiden wir am besten in unserem Wortschatz.




 

"Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 21,24):
»Auge um Auge, Zahn um Zahn.«

Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Bösen,
sondern: Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt,
dem biete die andere auch dar.

Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen,
dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand eine Meile nötigt,
so geh mit ihm zwei.

Gib dem, der dich bittet,
und wende dich nicht ab von dem,
der etwas von dir borgen will."

(Mt. 5,38-42)




Auch hier geht es um die Nächstenliebe, wir sollen eben nicht gleiches mit gleichem Vergelten. Auch wenn uns jemand nie etwas gegeben hat, sollen wir diesem trotzdem geben wenn er uns bittet - und sogar noch mehr als er verlangt.

Zum Beispiel wenn wir jemandem etwas Schulden, und dieser es von uns zurückfordert, sollen wir es ihm geben. Oder wenn eine Gebühr, z.B. eine Steuer fällig ist, sollen wir diese entrichten. Und wenn sich jemand etwas von uns ausleihen möchte, sollen wir es gerne tun. Oder wenn uns jemand bittet ihn irgendwo hin zu fahren, sollen wir ihn hinbringen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass wir uns ausnutzen lassen sollen. An anderer Stelle sagt Christus nämlich auch, dass wir unsere Perlen nicht "vor die Säue werfen" sollen.

Das gesunde Mittelmaß bedeutet also beide Seiten zu berücksichtigen.
Weder: Grundsätzlich für jeden alles zu tun.
Noch: Sich immer mit dem Satz herauszureden: "Ich werfe meine Perlen doch nicht vor die Säue".

Wir sollen den nächsten lieben, sowie uns selbst.




 

"Habt aber acht, dass ihr eure Gerechtigkeit nicht übt vor den Leuten,
um von ihnen gesehen zu werden; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel.

Wenn du nun Almosen gibst, sollst du es nicht vor dir ausposaunen,
wie es die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Gassen,
damit sie von den Leuten gepriesen werden.

Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.
Wenn du aber Almosen gibst, so lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, auf dass dein Almosen verborgen bleibe; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten."

(Mt. 6,1-4)


 

In diesem Beispiel geht es Christus darum, dass wir nicht bei den Menschen Anerkennung suchen. Stattdessen sollen wir diese bei Gott suchen. Denn wenn wir Anerkennung bei Menschen suchen, wird unser Verhalten nicht "authentisch" - nicht glaubhaft sein. Wir würden die Dinge dann nur tun, um etwas dafür zu bekommen.

Die linke Hand nicht wissen lassen was die rechte tut, meint, dass wir nicht "berechnend" denken sollen. Denn wenn wir z.B. ständig darüber nachdenken würden, wem wir geholfen haben, oder was wir sonst Gutes getan haben, könnte unser Charakter mit der Zeit überheblich werden.



 

"Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer dreinsehen wie die Heuchler;
denn sie verstellen ihr Gesicht, um sich vor den Leuten zu zeigen mit ihrem Fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.

Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht,
damit du dich nicht vor den Leuten zeigst mit deinem Fasten, sondern vor deinem Vater, der im Verborgenen ist;

und dein Vater, der in das Verborgene sieht,
wird dir's vergelten."

(Mt. 6,16-18)



 

Auch in diesem Beispiel geht es um unsere „richtige“ Haltung, dass wir den Glauben nicht dafür „missbrauchen“ um Menschen zu beeindrucken. Besonders toll finde ich auch den Satz “und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es Dir vergelten“. Gott schaut in unser Herz, aus welcher Motivation wir etwas tun. Er möchte, dass wir innerlich frei sind von Menschen, von deren Meinung und was diese über uns denken. Wir sollen die Dinge tun um „Gott zu preisen“, und nicht um uns selbst zu verherrlichen.
 





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Das himmlische Licht lässt Liebe wachsen
© Kotenko / Shotshop.com


 

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"Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo Motten und Rost sie fressen und wo Diebe einbrechen und stehlen.

Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen.

Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
Das Auge ist das Licht des Leibes.
Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein.
Wenn aber dein Auge böse ist,
so wird dein ganzer Leib finster sein.

Wenn nun das Licht, das in dir ist,
Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!

Niemand kann zwei Herren dienen:
Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben,
oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten.
Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.


Darum sage ich euch:
Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet;
auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet.
Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?

Seht die Vögel unter dem Himmel an:
Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen;
und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.
Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie?

Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?

(Mt. 6,19-27) 



Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen:
Was werden wir essen? Was werden wir trinken?
Womit werden wir uns kleiden?
Nach dem allen trachten die Heiden.

Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Darum sorgt nicht für morgen,
denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen.
Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat."

(Mt. 6,31-34)





Die Mahnung von Jesus, dass wir uns keine Schätze sammeln auf Erden, und zuerst nach dem Reich Gottes trachten sollen, statt uns um unsere Existenz zu Sorgen, gehört wohl zu den größeren Herausforderungen. Denn dieses sagt uns, dass wir uns auf Gott verlassen - und auf die Wahrheit, dass wir das Evangelium an erster Stelle setzen sollen. An diesem Punkt zeigt sich aber umso deutlicher, wie ernst wir es mit unserer Nachfolge wirklich meinen. Wenn wir an „Macht, Erfolg oder Geld“ hängen, werden wir Gottes Weisungen verachten müssen.

Wir sorgen uns ja um unsere finanzielle Existenz, weil diese uns eine Sicherheit gibt. Bei dem Gedanken diese Sicherheit loszulassen, entstehen in uns Ängste. Wenn wir aber Gott lieben - und uns ihm Nah fühlen, kann es uns mit der Zeit gelingen, dass wir uns auch bei ihm sicher fühlen. Denn wer Gottes Nähe sucht, wird die Erfahrung mit Gott machen, dass er uns nämlich hilft und auf unserer Seite steht. Wenn wir also bei Gott eines Tages eine Sicherheit empfinden, kann es uns mit der Zeit auch gelingen, unser Bedürfnis nach „Erfolg und Geld“ loszulassen.


Christus meint natürlich nicht, dass wir für unseren Unterhalt nichts tun sollen. Wir sollen unsere Kinder ja nicht verhungern lassen. Es kommt wie immer auf das richtige Verhältnis an: Ja, ich gehe meiner Arbeit nach, übernehme für diese auch Verantwortung, und bilde mich gegebenenfalls auch weiter. Ich setze aber nicht alles in meinem Leben daran, um permanent meine Karriere "zu pushen".




An anderer Stelle sagt Christus auch: "Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist, und gebt Gott was Gottes ist". Dem Kaiser geben was des Kaisers ist, darunter verstehe ich, dass wir allen nötigen "Pflichten der Welt" nachkommen sollen, also wirklich "im Leben stehen". So wie sich unsere Gesellschaft und Wirtschaft nun mal entwickelt haben, und was dadurch von uns gefordert wird. Zum Beispiel einer Arbeit nachgehen, Steuern zahlen, und sich an die Gesetze des Staates halten.

Und trotz diesem "profanen Leben" können wir Gott geben, was Gottes ist. Zum Beispiel indem wir seine Gebote im "menschlichen Miteinander" anwenden und Nächstenliebe üben, gerade auch am Arbeitsplatz. Wir müssen unseren beruflichen Erfolg z.B. nicht auf "rücksichtslosem Konkurrenzdenken" aufbauen, wie es "in der Welt" sonst oft üblich ist.



 

"Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.
Denn wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden;
und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.

Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge
und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?

Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder:
Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen!
– und siehe, ein Balken ist in deinem Auge?

Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge;
danach kannst du sehen und den Splitter aus deines Bruders Auge ziehen."

(Mt. 7,1-5)



 

Diesen Punkt finde ich ebenfalls sehr wichtig, denn wir neigen dazu, nach den Fehlern anderer Menschen zu suchen, aber die eigenen Schwächen eher zu übersehen. Christus macht uns darauf aufmerksam, dass wir an uns selbst arbeiten sollen. Denn andere Menschen können wir nicht ändern, aber wir können unsere eigene "Haltung" ändern. Damit können wir dazu beitragen, dass zumindest in unserem Umfeld "das Miteinander" von Menschlichkeit getragen wird.

Dies bedeutet nicht, jegliches Unrecht zu tolerieren. Wir dürfen trotzdem die Dinge ansprechen, wenn sich zum Beispiel jemand achtlos verhält. Es kann nicht oft genug angesprochen werden: Das Verhalten eines Menschen dürfen wir verurteilen, aber nicht den Menschen selbst. Und wenn wir uns bewusst sind, dass "wir selbst" auch nicht fehlerfrei sind, wird unser "Tadel" nicht unverhältnismäßig ausfallen. Denn es geht dann wirklich "um die Sache", und nicht darum, den anderen nach unseren Maßstäben verändern zu wollen oder gar zu bekämpfen.


  Wenn uns dies gelingt, dürfen wir uns darauf freuen,
dass auch wir selbst, nicht von Christus verurteilt werden.
Ich finde, das ist doch eine liebenswürdige Motivation für uns!




 

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Die Bibel - Heilige Schrift



 

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"Bittet, so wird euch gegeben;
suchet, so werdet ihr finden;
klopfet an, so wird euch aufgetan.

Denn wer da bittet, der empfängt;
und wer da sucht, der findet;
und wer da anklopft, dem wird aufgetan.

Oder ist ein Mensch unter euch, der seinem Sohn,
wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete?
Oder der ihm, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete?

Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid,
dennoch euren Kindern gute Gaben zu geben wisst,
wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen,
die ihn bitten!"

(Mt. 7,7-11)



 

Gott ist für uns da, schenkt uns seine kostbaren Gaben wenn wir ihn darum bitten. Wir sollten natürlich nicht z.B. um einen Lottogewinn bitten, denn solche (unwichtigen) Wünsche erfüllt uns Gott nicht. ;-)

Aber bei Wünschen, welche nicht "dem reinen Selbstzweck" dienen, dürfen wir uns an ihn wenden. Im Alten Testament hat uns Salomo ein Beispiel für einen „guten“ Wunsch gegeben: Er bat um Weisheit – nicht um Reichtum und Macht - und Gott gefiel dieser Wunsch so sehr, dass er Salomo zum weisesten Menschen machte, der je auf der Erde gelebt hat und jemals leben wird.


Oder, wenn wir für andere Menschen etwas erbitten, zählen diese Dinge auch zu den "guten" Wünschen. Gott erfüllt uns weiterhin all die Wünsche, welche für unser Seelenheil förderlich sind, und welche mit seinen Geboten "konform" gehen. Gott erfüllt Wünsche oft auf eine andere Art, als wie wir uns selbst die Lösung vorstellen. Wir brauchen jedoch Geduld und manchmal bekommen wir eine „Antwort“ erst viel später, wenn wir gar nicht mehr daran denken. Dann verstehen wir erst im Nachhinein, dass dieses "Erlebnis" einen Zusammenhang hatte mit einem "Gebet" aus der Vergangenheit.

Es sind oft auch „besondere Zufälle“ durch die Gott mit uns spricht: Zum Beispiel habe ich öfters erlebt, dass ich mit einem bestimmten Thema beschäftigt war und überlegte, ob der Gedanke den ich hatte, "richtig ist". In diesem Moment ergab sich für mich etwas besonderes: Denn genau in dem Moment prasselte zum Beispiel der Regen plötzlich für einen kurzen Moment während der Fahrt auf mein Auto; oder aus der zufälligen Musikliste von 150 Liedern, fing genau das Lied an, welches für mich eine besondere Bedeutung hat; oder die Sirene fing draußen in genau diesem Moment an zu heulen; oder ein Mensch gab mir genau zu meiner Frage eine Antwort, obwohl ich ihn nicht darum gebeten hatte. Für jeden anderen mögen solche Situationen nichts außergewöhnliches sein, aber für einen selbst, können solche besondere "Zufälle" eine Antwort bedeuten. Gott spricht natürlich mit jedem Menschen dessen individuelle Sprache, die er am besten versteht. Für den einen ist es vielleicht die Musik, bei einem anderen durch eine Krankheit, bei wieder einem anderen sind es die Träume, beim nächsten vielleicht durch die Literatur. Haltet einfach Eure Augen und Ohren offen, und glaubt daran, das Euch sogenannte Zufälle eventuell etwas sagen möchten.



 

"Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen,
das tut ihnen auch!

Das ist das Gesetz und die Propheten."

(Mt. 7,12)



 

Jeder kennt den Spruch „Was Du nicht willst was man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.“ Wie Ihr sehen könnt, hat Christus uns diesen Spruch "andersherum" auf den Weg mitgegeben: Wir sollen mit unseren Mitmenschen so umgehen, wie wir es wünschen, das andere mit uns umgehen. Die meisten Menschen warten aber nur darauf, dass jemand kommt und sie (zuerst) liebt, und ihnen Anerkennung schenkt.

Wenn wir uns Liebe und Annahme von anderen wünschen, dann sollen wir den ersten Schritt tun, und anderen Liebe und Annahme entgegen bringen. Denn mit der Liebe ist es folgendermaßen: Wenn wir anderen davon geben, macht das nicht nur den anderen glücklich, sondern auch uns selbst. Daher tut es uns selbst gut, wenn wir den ersten Schritt unternehmen und auf andere Menschen positiv zugehen.




"Geht hinein durch die enge Pforte.
Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit,
der zur Verdammnis führt, und viele sind's, die auf ihm hineingehen.

Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg,
der zum Leben führt, und wenige sind's,
die ihn finden!"

(Mt. 7,13-14)



 

All diese liebevollen Empfehlungen von Christus führen uns zum wahren Leben und zu einem inneren Reichtum. Wir werden nicht von allem Unheil verschont bleiben, laut Bibel regnet es nämlich "über Gerechte genauso wie über Ungerechte".

Sich für diesen Weg zu entscheiden scheint zunächst schwierig zu sein, es ist aber bei genauerem Hinsehen ein leichter und vor allem ein "guter" Weg, der unserem Leben einen Sinn gibt. Wir werden uns von Gott angenommen und geliebt fühlen, und reichlich Weisheiten erkennen. Und das wichtigste: Wir werden die Vergebung und damit Gottes Gnade erfahren, sowie gemeinsam mit Christus das ewige Leben erhalten!

Wir selbst haben es in der Hand, durch die richtige Entscheidung glücklicher zu werden:
Gottes Angebot ist uns allen geschenkt, wir brauchen es nur anzunehmen.



 

"Seht euch vor vor den falschen Propheten,
die in Schafskleidern zu euch kommen,
inwendig aber sind sie reißende Wölfe.

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Kann man denn Trauben lesen von den Dornen
oder Feigen von den Disteln?

So bringt jeder gute Baum gute Früchte;
aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte.
Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen
und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.

Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt,
wird abgehauen und ins Feuer geworfen.

Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!,
in das Himmelreich kommen,
sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.

Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage:
Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt?
Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben?
Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan?

Dann werde ich ihnen bekennen:
Ich habe euch nie gekannt;
weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!"

(Mt. 7,15-23)

 

 

An Ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen: Dieses ist ein sehr hilfreicher Hinweis zu unserer Orientierung. Denn es gibt viele Menschen, welche „wohlklingende“ Reden halten, aber nicht dementsprechend Handeln. Mit Worten ist es auch für einen „Übeltäter“ einfach, sich mit einem scheinbar „guten Image“ zu tarnen. „Der Wolf im Schafspelz.“ Es ist wichtig, dass wir uns von solchen Menschen nicht in die Irre führen lassen. Daher sollen wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten, wie die Menschen handeln. Die Taten eines Menschen zeugen nämlich von seinem wahren Charakter, nicht seine Worte.

An anderer Stelle in der Bibel gibt uns Christus auch noch einen weiteren Tipp, nämlich dass wir den „echten“ Christen daran erkennen, dass dieser Gott ehren möchte. Ein „unechter“ Christ hingegen sucht seine eigene Ehre. Zum Beispiel sagt der echte Christ: „Kommt zu Christus, er wird Euch erlösen“ und der unechte Christ würde sagen: „Kommt zu mir, bei mir findet Ihr Erlösung“.

Und an einer weiteren Sache erkennt Ihr ebenfalls einen "echten" Christen: Jeder Mensch, der Gott erkannt und richtig verstanden hat, der liebt seine Mitmenschen. Er hat die Menschen lieb. Er baut die Menschen auf. Er macht den Menschen Mut. Unechte Christen hingegen kommen gerne mit 1000 strengen Geboten an, machen den Menschen Angst, und versuchen den Leuten ein schlechtes Gewissen zu machen.





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Kirche Fensterbild Predigt

 


 

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"Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie,
der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.

Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.

Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht,
der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute.
Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß."

(Mt. 7,24-27)

 

Wenn wir nach den Empfehlungen von Jesus leben, wird dieses uns eine authentische innere Sicherheit geben, nämlich auch dann wenn es mal schwierige Zeiten gibt. Wenn wir hingegen nur nach unseren eigenen Bedürfnissen leben und keine Ratschläge hören möchten, wird unsere innere Sicherheit verkümmern. In schwierigen Zeiten werden wir keinen Halt haben, keine Orientierung was „zu tun ist“. Ihr habt es vielleicht schon mal erlebt, wenn Menschen in Angst und Panik geraten. Durch den Glauben lernen wir Lebensweisheiten, welche uns in schwierigen Situationen helfen, mit diesen besser umgehen zu können. Zum Beispiel dass uns das "Loslassen" leichter fällt. Oder dass z.B. eine Krankheit uns auch eine Chance bietet, innerlich reifer zu werden. (Manche Menschen erkennen erst während ihrer Krankheit, worauf es im Leben wirklich ankommt.)

Damit wir also selbst eines Tages nicht in Panik geraten, sollen wir "klug" sein, und auf Christi Worte hören und danach handeln. In eines jeden Menschen Leben wird "die Stunde der Wahrheit" kommen an welchem sich zeigt, ob er sein „inneres“ Haus auf Stein oder Sand gebaut hat.

Inneres Wachstum braucht Zeit, daher lohnt es sich früh anzufangen,
es ist aber auch nie zu spät dafür.


 

"Und es begab sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte,
dass sich das Volk entsetzte über seine Lehre;
denn er lehrte sie mit Vollmacht
und nicht wie ihre Schriftgelehrten."

(Mt. 7,28-29)



 

Über diese Rede würden sich sicherlich auch in der heutigen Zeit einige Menschen entsetzen. Ehrlichkeit und Hingabe an Gott sind in der heutigen Zeit ja eher „Fremdworte“. Christi Gebote gelten in der Gesellschaft als "lächerlich und naiv", aber aus Gottes Sicht, sind die Regeln unserer Gesellschaft "lächerlich und naiv".


All diese Empfehlungen werden auf Euch heilend wirken, denn die Seele blüht bei so viel positiver Energie wieder zu ganz neuem Leben auf. Kämpft also für das Gute, nicht gegen das Böse.


 

"Denn wahrlich, ich sage euch:

Bis Himmel und Erde vergehen,
wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe
noch ein Tüpfelchen vom Gesetz ..."

(Mt. 5,18)




Alles, was Christus gesagt hat, gilt 1:1 auch noch heute, zu 100%






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Man verliert nichts, wenn man hochherzig,
freundlich und zuvorkommend ist.
(Franz von Sales)

 

Tatsachen bleiben auch bestehen, wenn man sie nicht beachtet.
(Aldous Huxley)

 

Unglücklich ist man nur dann,
wenn man Gott nicht liebt.
(Jean-Baptiste Marie Vianney,
Pfarrer von Ars)

 

Gott ist mehr daran interessiert,
wie wir mit einem Problem umzugehen lernen,
anstatt es uns wegzunehmen.
(Unbekannt)

 

Der Kluge sieht über das hinaus,
was ihm in die Augen fällt.
(Anselm Grün)

 

Sorge nicht, wohin dich der einzelne Schritt führt;
nur wer weit blickt, findet sich zurecht.
(Dag Hammarskjöld)

 

Herzenshärte ist das Schändlichste von allem, weil sie keine Barmherzigkeit kennt,
nichts von Liebe wissen will und weil sie nichts Gutes wirken kann.
(Hildegard von Bingen)

 

Haben und nichts geben,
ist in manchen Fällen schlechter als stehlen.
(Marie von Ebner-Eschenbach)


 

Gib acht, wie du lebst -
Du bist vielleicht die einzige Bibel,
die manche Leute lesen.
(Weisheit)


 

Nehmen füllt die Hände, geben füllt das Herz.
(Margarete Seemann)


 

Wir sollten durch unser Leben
die Erde zu einem Himmel machen.
(Johannes Chrysostomus)


 

Wo Gottes Wort bei mir ist, finde ich in der Fremde meinen Weg,
im Unrecht mein Recht, in der Ungewissheit meinen Halt,
in der Arbeit meine Kraft, im Leiden die Geduld.
(Dietrich Bonhoeffer)




Der Mensch kann nicht Gott verehren und gleichzeitig seine Mitmenschen verachten.
Das eine ist mit dem anderen unvereinbar.
(Mahatma Gandhi)




Ist dir dein Nächster nahe, dann ist dir Gott nahe.
Ist dir dein Nächster fern, dann ist dir Gott fern.
In jedem Augenblick bestimmst du selbst,
wie nah oder fern dir Gott ist
(Weisheit)





 

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Danke, so liebe Karo,
für diesen recht tröstlichen Spruch, der uns Menschen alle anspricht!














 

Herzlichen Dank für die Abdruckgenehmigung aus der:
Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart



Vielen Dank für die Bilder:
"Kreuz Lila": © Margot Kessler  / pixelio.de
"Kirche Fensterbild": © Dieter Schütz  / pixelio.de
Trennlinien "Ornamente" © Birgit Wiedenhöft








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Letzte Änderung: 19.03.2017 19:52:57



 



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