Funktionsweise von Viren






Kapitel 14



 

 

In diesem Kapitel findet Ihr ein kleines Lexikon, in welchem Ihr bei Interesse nachlesen könnt, welche Computer-Schädlinge es gibt, und wie diese funktionieren:




 

Viren:

Viren sind die älteste Art von PC-Schädlingen. Sie versuchen dem Windows oder den eigenen Dateien in irgendeiner Art zu schaden. Sie können sich nicht selbst verbreiten, sondern kommen in SPAM-Emails oder in Dateien von unseriösen Internetseiten vor. Ebenfalls kann der PC beim Besuch einer unseriösen Internetseite infiziert werden. Heutzutage kommen die klassischen Viren immer seltener vor, da sie mehr und mehr von den anderen Bedrohungen „abgelöst“ werden.



 

Würmer:

Würmer versuchen ebenfalls wie die Viren dem Windows oder den Eigenen Dateien zu schaden, mit dem Unterschied, dass sie sich ganz selbstständig verbreiten. Ein Benutzer braucht nur im Internet eingeloggt sein, und schon kann es sein dass der Wurm den PC infiziert. Gegen Würmer schützt man sich, indem man alle Sicherheitsupdates installiert.




 

Trojaner/Backdoors:

Trojaner/Backdoors versuchen auf dem PC eine neue Hintertür (einen offenen Port) zu installieren, um dritten Personen den Zugang zu Eurem PC zu gewährleisten. Wenn dem Trojaner dieses gelungen ist, kann jedermann auf den kompletten PC zugreifen sobald die Internet-Verbindung besteht. Der Angreifer kann mit dem PC machen was er möchte, ohne dass der Benutzer irgendetwas davon bemerkt. Trojaner können sich nicht selbst verbreiten, sondern kommen in SPAM-Emails oder in Dateien von unseriösen Internetseiten vor. Ebenfalls kann der PC beim Besuch einer unseriösen Internetseite infiziert werden. Mit dem Schritt "Hohe Sicherheit für den Browser" kann man sich am effektivsten davor schützen, dass man von einer Internetseite infiziert wird.




 

Rootkits:

Rootkits sind meistens in Kombination mit Viren/Trojanern/Backdoors zu finden, und haben die Besonderheit, dass die Rootkits ihre Prozesse so gut verstecken, dass sie nur sehr schwer aufgedeckt werden können. Seit einigen Jahren können aber auch Rootkits recht zuverlässig von Antiviren Programmen gefunden werden.




 

Spyware:

Spyware versucht ein kleines Programm zu installieren welches wenn Ihr online seid, Euer Surf-Verhalten sowie andere persönlichen Informationen an dritte Firmen weiterzuleiten. Diese Firma verdient dann daran, da sie gezielt Werbung schicken kann, oder indem sie diese Informationen weiterverkauft. Andere Spyware-Programme manipulieren den Browser so, dass dem Anwender ständig Werbefenster eingeblendet wird. Spyware wird gerne bei unseriösen, kostenlosen Programmen mit installiert. Aber auch eigentlich seriöse Programme versuchen den Anwender manchmal eine Spyware aufzudrängen, indem während der Installation zum Beispiel gefragt wird: Möchten Sie auch die Toolbar XYZ installieren? Bei solchen Fragen entfernt am besten immer den Haken. Die meisten Toolbars für den Browser sind in die Kategorie "Spyware" einzuordnen: Nicht wirklich gefährlich aber dennoch nicht seriös.




 

Dialer:

Dialer versuchen eine neue Internet-Verbindung zu erstellen, welche dann z.B. 1,86 EUR/Min kostet oder pro Einwahl 50 EUR. Dieses konnte aber aus technischen Gründen nur bei Modem und ISDN funktionieren. Alle Nutzer von DSL sind daher von dieser „Gefahr“ nicht betroffen. Heutzutage surft fast niemand mehr mit Modem oder ISDN, daher spielen Dailer keine Rolle mehr.




 

Hijacker:

Hijacker sind kleine Programme welche erzwingen, dass beim jeden Starten des Web-Browsers, eine bestimmte Internet-Seite geöffnet wird, oder dass jede Minute ein bestimmter Werbebanner geladen wird.  Dieses kann schnell lästig werden, zumal es sich meistens um unseriöse Internet-Seiten/Werbebanner handelt. Hijacker haben viele Ähnlichkeiten mit Spyware.
 

 

 

Viele Schädlinge bestehen aus Kombinationen von mehreren verschiedenen Schädlingen, (diese nennt man dann auch Hybriden) und können daher nur schwer einer einzelnen Schädlingsart zugeordnet werden. Auch ähneln sich einige Schädlingsarten, aber im Grundprinzip trifft die Funktionsweise wie oben beschrieben zu.



 

 





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Letzte Änderung: 19.09.2015 15:05:08



 



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