über die armut
 

 

 

Arm aber glücklich

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Wenn ich an die Urvölker denke, gilt grundsätzlich, dass arm kreativ hält. Und wo Armut das Leben bestimmt, gibt es keine Konkurrenz. Armut führt immer Menschen zusammen. Weil Geld nicht vorherrscht, ist der Einfallsreichtum unerschöpflich und das Wesentliche ist dort Bestandteil des Lebens. Ein Nachteil, der mir spontan einfällt ist, dass der Kampf ums Überleben kaum Zeit und Ruhe lässt und vielleicht gerade deswegen Menschen das Geringe so sehr zu schätzen wissen. Diese Aspekte führen alle zu einem einfachen Dasein. Dafür ist aber der emotionale Reichtum vorherrschend. Armut oder Mangel an Gütern führen zwangsläufig zu einem humorvolleren Gemüt. Neid ist dann selten zu finden und damit ist einer der prägnantesten Gründe für Gewalt und Streit ausgelöscht. Und es gibt einen Unterschied zwischen echter Armut und von außen herbei gezwungener Armut als Druckmittel und Kontrolle.


Verarmtes Leben in unseren Industriestaaten macht sehr wohl neidisch und missgünstig. Dort hat die Armut nur ausschließlich negative Auswirkungen. Selig der Mensch, der in seine Armut einwilligt oder sich auch für ein materiell verarmtes Leben entscheidet. Den kann nichts Fremdes mehr bestimmen.

 

 

 

 

Ich habe den größten aller Schätze - nämlich den,
sie nicht zu begehren.
(Eleonora Duse)

 

Am freiesten wird der sein,
der am wenigsten Bedürfnisse hat.
(Ludwig Thoma)

 

Das Loslassen von Besitz macht uns offen für
andere Menschen.
(Anselm Grün)


 

Nicht Besitz macht reich, sondern Freude.
(Phil Bosmans)


 

Es ist ebenso schön, dem Herrgott zulieb Kartoffeln zu schälen,
wie Dome zu bauen.
(Guy de Larigaudie)

 

Nicht wer wenig hat,
sondern wer viel wünscht, ist arm.
(Seneca)

 

Güte und Größe liegen in der Einfachheit, nicht im Reichtum.
(Mahatma Gandhi)

 

Heutzutage kaufen viele Leute mit dem Geld, das sie nicht haben,
Sachen, die sie nicht brauchen, um damit Leuten zu imponieren,
die sie nicht mögen.
(Ernst Bloch)

 

Dem Hungrigen ist leichter geholfen als dem Übersättigten.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

Ich weinte, dass ich keine Schuhe hätte,
bis ich einen sah, der keine Füße hatte.
(Helen Keller)

 

Heute kennt man von allem den Preis -
aber nicht den Wert.
(Oscar Wilde)

 

Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.
(Arthur Schopenhauer)

 

Der Erfolg verdirbt die Menschen, nicht der Misserfolg.
(Albert Camus)

 

Manche Menschen sind metaphysisch obdachlos!
(Unbekannt)

 

Unter allen Besitzungen auf Erden ist die, ein Herz zu haben, die kostbarste.
(Johann Wolfgang von Goethe)


 

Wer Gott im Kreuze Jesu Christi gefunden hat, weiß,
wie wunderlich sich Gott in dieser Welt verbirgt und wie er gerade dort am nächsten ist,
wo wir ihn am fernsten glauben.
(Dietrich Bonhoeffer)




 

 




 

 



Juni 2017:


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