der vater

 

 

Jesus Christus Auferstehung
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Unser Vater sorgt für uns und weist uns den Weg. Er arbeitet, um uns die Dinge des Lebens zu beschaffen, damit wir satt werden und nicht nackt laufen müssen. Dies gilt für den leiblichen wie auch den Himmlischen Vater. Gott hat die Dinge alle für uns geschaffen als Grundvoraussetzung für unser Überleben. Der leibliche Vater sollte nach Möglichkeit in seinem Tun und Schaffen Spiegelbild Gottes sein. Der geistige wie der leibliche Vater halten die Dinge zusammen. Die Liebe des Vaters drückt sich gerade darin aus, dass er immer bemüht ist und er alles dafür tut, dass es seiner Familie an nichts fehlt. Er versucht nach Möglichkeit für jeden einzelnen da zu sein. Und wo Zurechtweisung von Nöten ist, bleibt er hartnäckig darin, den anderen in Liebe zu unterweisen, um ihn achtsamer werden zu lassen und ihn auf seinen Lebensweg zu bringen. Er spart mit Tadel -und auch mit Lob nicht und setzt sein eigenes Leben ein, um den anderen zu schützen. Glücklich der, der solch einen leiblichen Vater hat. Selig der, der den Himmlischen Vater durch Einsicht an sich zieht.

 

 

 

Das oberste Gesetz des Erziehers heißt: Geduld!
Man kann Knospen nicht mit den Händen aufbrechen.
(
Ilse Franke-Oehl)

 

Nur liebevolle Worte überzeugen.
(Östliche Weisheit)

 

Wer sich an seine Kindheit nicht mehr deutlich erinnert,
ist ein schlechter Erzieher.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

Im Kreis der Jugend muss man weilen,
der Jugend Lust und Freude teilen.
Wer das vermag, der wird bewahren,
ein junges Herz bei grauen Haaren.
(Wilhelm Jordan)

 

Andere zu führen vermag nur der,
der sich selbst gut führt,
der ausgesöhnt mit sich selbst ist.
(Pater Anselm Grün)



Der Gütige lässt die Art, wie er einen geliebten Menschen behandelt,
auch den Ungeliebten zuteil werden.
(Meng-Tsu)




Tadeln ist leicht:
deshalb versuchen sich so viele darin.
Mit Verstand loben ist schwer:

Darum tun es so wenige.
(Anselm Feuerbach)


 

Wer Gottes Gebot in Frage zieht, bevor er gehorcht, der hat ihn schon verleugnet.
(Dietrich Bonhoeffer)

 

Sei Sonne durch deine Lehre, sei Mond durch deine Anpassungsfähigkeit,
sei Wind durch straffe Führung, sei Luft durch deine Milde,
sei wie ein Feuer durch die schöne Rede deiner Unterweisung.
(Hildegard von Bingen)

 

Lass blind mich, Herr, die Wege gehn, die Deine sind.
Will Deine Führung nicht verstehn, bin ja Dein Kind!
Bist, Vater der Weisheit, auch Vater mir.
Führest durch Nacht Du auch,
führst doch zu Dir!
(Edith Stein)

 

 

 

 





 



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