Metzger wetzt das Messer
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U.a. über Petitionen, die "Kirche und Tierleid" sehr oft zum Thema haben und weshalb Glaubensinhalte deshalb nicht ausgeklammert werden dürfen. Nachfolgend einige Beispiele:


Die Kirche hält sich in vielen Dingen unverhältnismäßig zurück, in Angelegenheiten, die Sie nicht kalt lassen sollte. Ja, ich selbst habe es bis einschließlich heute immer wieder erlebt, dass, wenn es darauf ankommt, überhaupt nicht nach der Lehre Christi' gehandelt wird. Ich habe oft den Eindruck, dass die "Angestellten" der Kirche, nicht wirklich an Gott glauben, bzw. Gott nicht wirklich lieben und IHN auch nicht kennen und zu verstehen suchen, denn ansonsten würden sie sich den Nöten der Menschen vorbehaltlos annehmen können, ihre Anliegen ernst nehmen und ihre Klagen hören, um diese dann zu lindern. Dass aber auch das Tierleid vor der eigenen Haustür außen vor gelassen wird, ist nach christlichen Maßstäben ein Unding. Die wenigen in der Kirche, die wirklich Ihren Glauben authentisch leben und helfen könnten, haben aber meist nichts mit zu bestimmen, oder gar mit zu Entscheiden. Dies halte ich für die eigentliche Tragik innerhalb der Kirche...





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Das Schlachten von Osterlämmern, die unsere Sünden durch das vergossene Blut bereinigen sollten, wurde hinfällig, weil Jesus Christus als das letzte "Osterlamm zur Schlachtbank" geführt wurde und unsere Sünden somit endgültig getilgt hat!





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Über das Zitieren des "Wortes Gottes", um die eigenen wutentbrannten Äußerungen und Handlungsweisen als "Tierschützer" zu rechtfertigen:


Ich muss Ihnen leider widersprechen:
In der Bibel steht sehr wohl, dass Tiere vom Gebot "Du sollst nicht töten" ausgenommen sind, denn es heißt:

"Wer Fleisch essen will soll Fleisch essen und wer kein Fleisch essen will, soll den nicht bedrängen der dies tut"!

Gott selbst gebot, IHM zu Ehren Tiere zu opfern -auch für unsere Sünden mussten Tiere geschlachtet werden. Christus selbst war beim jährlichen Passahfest zugegen, in denen Lämmer für unsere Sünden geopfert wurden. Deshalb nennt die Bibel Christus auch "Das Lamm Gottes", dass durch seinen Opfertod "ein für allemal die Sünden der Welt hinweggenommen hat". Ich könnte jetzt noch viele weitere biblisch fundierte Beispiele geben, aber darum geht es hier nicht. Es geht um die Dimensionen des Tier-Tötens aus lauter Profit. Und das hat Gott sicher nicht auf diese Weise so gewollt...

Ich würde Ihnen empfehlen die Bibel einfach mal selber zu lesen, damit man Sie nicht mit dem Wort der Bibel korrigieren muss. Mein Eindruck ist, dass Sie Christus bisher auch noch nicht richtig verstanden haben, denn Sie werfen ja mit Steinen auf die Kirche, die Christus selbst begründet hat. Ja, ER hat immer Liebe und Barmherzigkeit gepredigt -und nur ER ALLEIN darf andere richten, weil Er ALLEIN unendliche Weisheit besitzt, die sich mit menschlicher Weisheit einfach deshalb nicht messen lässt...

Es grüßt Sie Ihr Bruder im Herrn,
Georg

Bibel-Zitate:
"...aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte..."

"...ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich..."






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Über so manche Aussagen und Meinungen, dass sich Jesus Christus heute vorbehaltlos für das Leid der Tiere einsetzen würde:

Jesus Christus hätte ohne Zweifel den Tieren helfen wollen. Aber gegen ein ganzes System anzukämpfen, wäre auch ihm zu Lebzeiten nicht ohne Zankereien gelungen. Dies war allerdings nicht seine Bestimmung gewesen. Ich bin aber überzeugt davon, dass er uns heute zur Seite steht, wenn wir uns für eine gute Sache einsetzen. Die Römer hat er des weiteren auch nicht zu bekehren versucht, obwohl es dem Volk unter dieser Herrschaft schlecht erging. Was er aber sicher getan hätte wäre, das Verhalten der Menschen zu beklagen, die nicht von Ihrem niederträchtigen Handeln ablassen wollen. Aber wie er ja auch so schön und nicht ohne Grund sagte:

"Mein Reich ist nicht von dieser Welt"...






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Über einen Kommentar mit der Aufforderung, dass Menschen ihr Gehirn benutzen sollten, um nicht mehr zerstörerisch zu handeln:

Vielleicht ist es ja ein kleiner Trost für Sie, es steht nämlich geschrieben:

"Es ist dir gesagt Mensch, was gut ist".

D.h., dass sich die Menschen selbst verurteilen, die kaltherzig und skrupellos handeln -und das wiederum besagt, dass sie ihr längst von Gott gegebenes Hirn nicht nutzen wollen. Letztendlich ist dies ein Aufruhr gegen Gott -so steht es übrigens auch geschrieben...





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Über einen Kommentator, der seinen Brief an Oberkirchenrat "Carsten Splitt" (EKD), den Lesern einer Petitionsseite präsentiert hatte und dessen Inhalt von vielen auch noch "geliket" wurde:

Man kann nur hoffen, dass Herr Splitt Ihr Schreiben auch bis zum Schluss durchgelesen hat, denn gegen Ende geben Sie nämlich zu, dass es für diesen eine "unangenehme Aufgabe" bedeuten wird, Ihnen zurück zu schreiben. Glauben Sie, dass man sich Ihren "Vorwürfen" stellen kann, wenn diese einen z.B. als "Versager" betiteln? Klar appellieren Sie zurecht auf sein Mitgefühl und auch an seine christliche Verantwortung Gottes Geschöpfen gegenüber. Wenn Sie aber auch gleichzeitig schreiben, dass dieser in der falschen Position sitzt und den Hut nehmen sollte, dann veranlassen Sie Herrn Splitt eher dazu, dass er seine Hände erst recht in den Schoß legt, weil ihn Ihr Urteil eventuell kränken könnte. Was vermuten sie, wie es z.B. verurteilten Menschen in den Gefängnissen geht. Können Vorwürfe z.B. Motivationen in einem bereits verurteilten Menschen wecken, sich nämlich das begangene Unrecht anzuschauen, zu bereuen und als Konsequenz daraus, das eigene Leben oder die Gesinnung zu ändern? Die meisten Täter werden jedenfalls nach ihrer Entlassung wieder rückfällig...

Ich finde, dass Schreiben an jegliche verantwortlichen (vermeintlichen) "Täter", immer als "Bittgesuche" formuliert werden müssen, das man nämlich vielmehr an ihre Mitwirkung einen Appell richten sollte, anstatt diese mit Vor-Urteilen zu schwächen. Ich habe mal im Internet folgende Weisheit entdeckt und mir gemerkt, die ich jetzt im "Originalton" gerne hier zitieren möchte, sie lautet:

"Everyone you meet is fighting a Battle you know nothing about. Be Kind. Always."

Wer weiß, welche (inneren) Kämpfe Herr Splitt auszufechten hat. Vielleicht ist dieser nicht so stark und abgeklärt wie Sie. Bedenken Sie, dass jeder Mensch nach Liebe sucht. Was glauben Sie, warum Herr Splitt sich einen Posten gerade in der Kirche ausgesucht hat?

So "Be Kind" - Always...!





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Über den Fakt, dass einige Mitglieder des WWF die Freigabe zur Eisbärenjagt erteilt haben und deshalb andere Mitglieder und auch viele Geldspender darüber entrüstet sind:

Ich glaube, der eine weiß nicht, was der andere tut - oder bekämpfen die sich etwa den ganzen Tag auch untereinander? Egal wo man hinschaut, hat man den Eindruck, dass die Menschen irre werden - bloß woran? Wenn sogar Hilfsorganisationen insich uneins sind, was soll dann nur aus all' den Schützlingen werden? Man kann wirklich nur hoffen, dass es nur vereinzelt Leute sind, denen Umweltschutz, Zusammenhalt und Loyalität nichts bedeuten, ansonsten nützen jegliche Spenden nichts. Ich achte bei Hilfsorganisationen immer auf das "DZI-Spendensiegel", wie z.B. "Bündnis-Entwicklung-Hilft". Was den "Tierschutz" angeht, habe ich allerdings bisher noch nichts von einem "Gütesiegel" gehört. Dafür wird es ja langsam Zeit, wie ich finde...





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Zitat: "Der Mensch ist das schlimmste und dümmste Raubtier auf dieser Welt!"

..Ja, solange er Angst- und keinen guten Glauben hat...





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Über die unreflektierte Aussage -Angesichts der Ausrottung vieler Tierarten wegen des Profites- dass Geld nicht glücklich machen würde:

Auch ich finde alle Ihre erwähnten Zitate inhaltlich weitsichtig, vorausschauend, wahrheitsliebend und besonders nachdenkenswert!

Indem Sie aber "Geld" mit ins Spiel bringen, gewinnt Ihre schöne Ausführung einen unrealistischen Beigeschmack, weshalb man Ihren Appell deshalb nicht wirklich ernst nehmen kann!
Erst gestern (Donnerstag) habe ich in der tollen Sendung "Alles Wissen" (im HR-Fernsehen) genau das Gegenteil über Geld gehört, nämlich, dass Geld doch glücklich macht!
Man hat Experimente mit Probanden absolviert und man konnte dadurch in Erfahrung bringen, wie wir auf Geld reagieren und was es mit uns gefühlsmäßig macht, nämlich glücklich!
Es gab nur eine Komponente, wo Geld uns gleichgültig wird -aber niemals macht es uns unglücklich!

Erst wenn wir das begreifen, werden wir verstehen, warum der Mensch alles um sich herum lieber zerstört, als auf das "schnöde" Geld zu verzichten.
Sie könnten also (realistischer Weise) sagen, dass es Ihnen lieber wäre und Sie sich wünschen würden, das der Mensch besser nicht so sehr auf das Geld erpicht wäre, zugunsten unserer Umwelt und aller Lebewesen. Dem ist aber leider nicht so!

Zudem bezweifle ich es, dass unsere nachkommenden Generationen uns z.B. vorhalten werden, das wir nichts für die Tiere getan haben, als wir es noch konnten. Diese kennen es ja bereits schon jetzt, dass man nämlich auf gewisse Vorzüge nicht verzichten kann, obwohl sie wissen, das es für sie besser wäre. Nehmen Sie z.B. irgendjemandem das Handy auf Lebenszeit weg...

Unsere nächste Generation wird von so vielen Dingen abhängig sein, dass sie uns Großeltern nichts mehr vorwerfen kann, ohne sich dabei selbst an die eigene Nase fassen zu müssen. Nur so funktioniert nämlich die reibungslose Umweltzerstörung aus lauter Profitgier. Es werden also nicht viele sein, die glaubwürdig auf Missstände aufmerksam machen und gegen rücksichtsloses Verhalten protestieren werden. Wie viele "Mahatma Gandhis" kennen Sie schon? Ich nur einen!





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So gerne ich es wirklich gelassen- und Ihnen recht gegeben hätte, aber ich muss bezüglich Ihres Gedankens dennoch etwas einwenden:

Tiere sind sehr wohl Ware, mit denen man machen kann, was man will - Sie brauchen nur in einen X-Beliebigen Supermarkt zu gehen, um sich davon zu überzeugen. Nicht jeder ist nämlich Vegetarier...






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Über die Frage, warum Tiere in Europa unsinniger Weise täglich über mehrere Hundert Kilometer transportiert werden:

Es kann nur etwas mit den (günstigen) Kosten zu tun haben, also Vorteile für die Fleisch-Industrie -weshalb Tiertransporte über so weite Strecken gehandelt werden. Einen anderen Grund kann ich mir einfach nicht vorstellen.
Ihre Frage finde ich übrigens gut und berechtigt! :)





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Ich bin mir sicher, dass wir uns nicht eingestehen müssen, dass Tiere diese Empfindungen alle haben, die Sie erwähnen. Denn was glauben Sie, warum Tiere in Deutschland vor dem Gesetz bloß als "Sache" deklariert werden? Würde der Gesetzgeber ihnen nämlich WÜRDE zusprechen, also Lebewesen mit Individualität, Gefühlen und Empathiefähigkeit, könnte die gesamte Fleischindustrie einpacken. Wie viele Milliardengewinne würden denen aber dadurch abhanden kommen?
- "Das geht doch nicht...!"





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Petition gegen die ZDF-Sendung "Bares für Rares":

Ja, das trifft man (auch) in der Showbranche sehr oft - ein überzogenes Ego. Eigentlich unterhält dies uns Zuschauer ja -aber auch nur, wenn man ansonsten auch authentisch bleibt. Herr Lichter wirkt auf mich allerdings sehr oberflächlich - irgendwie "passt" es ja, dass er so unreflektiert mit Elfenbein handelt...





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Über die Ansicht, dass der Handel mit Elfenbein das Elefantentöten nicht fördern würde:


Ich finde, Sie haben meines Erachtens einen wichtigen Punkt nicht richtig bedacht.
In der Email der Unterschriftaufforderung heißt es nämlich wörtlich:

"Jeder Handel mit Elfenbein "weckt Begehrlichkeiten" und generiert mehr Nachfrage!"

Der Protest dieser Petition richtet sich also dahingehend, dass eine beliebte Fernsehsendung die Zuschauer nicht auf den "Geschmack" bringen soll -gleichgültig ob dort das angebotene Elfenbein legal ist oder nicht. Und selbst wenn der Handel legal sein sollte -der illegale Handel von Elfenbein wird durch die Nachfrage ebenfalls voran getrieben, und darum geht es hier ja nämlich.

Und Ja, der Zoll achtet auf die Einführung von Elfenbein. Es geht aber um den Schmuggel -und dieser führt eben nicht zwangsläufig über den Zoll; so "dumm" sind Schmuggler nun auch wieder nicht. Es gibt da andere illegale Umwege und auch in anderen Größenordnungen.
Ansonsten haben Sie natürlich recht, nämlich, dass man auch die Wildhüter möglichst unterstützen sollte, denn von ihren Erfolgen hängt vieles ab!






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Der Mensch neigt dazu, so manches zu vergessen, sobald etwas aus seinem Blickfeld verschwindet. Wer z.B. auf ein Schmuckstück aus Elfenbein schaut, denkt in diesem Augenblick sicher nicht an das Leid der Tiere. Deshalb sollten wir unermüdlich darauf aufmerksam machen!





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Über Afrikas "Hunger" nach Elefanten:

Die meisten Wilderer sind nur dabei, weil sie der Hunger ihrer Familien dazu antreibt. Das Geld, dass sie mit diesem "Job" verdienen, reicht weitaus mehr, als einer konventionellen Arbeit nachzugehen, wo das Gehalt dennoch nicht zum Überleben reicht.

Ich versuche stets auch die Gegenseite zu verstehen -wobei das Abschlachten dieser kostbaren Spezies den "Fakt" des Mordens nicht schmälern soll. Wir kennen den Hunger in Afrika und können deshalb nicht erwarten, dass die Menschen dort zu sich selber sagen: "Eh' ich einen Elefanten töte, bringe ich lieber mich und meine Familie um. Wer wäre schon von uns dazu bereit, dieses Opfer zu Gunsten der Elefanten zu bringen? Wir dürfen uns wohl aufregen, fassungslos und tief traurig über diese Zustände sein -aber einfach nur die ganze Wut auf die Wilderer zu projizieren, finde ich zu einfach und viel zu kurz gedacht. Wenn es wirklich so einfach wäre, mit der Jagd auf Elefanten einfach aufzuhören, würde man erst gar nicht damit anfangen, oder?!

Die "Welt" ist immer weitaus komplexer, als wie wir es uns manchmal denken, bzw. wünschen. Man sollte also immer versuchen die Ursachen zu bekämpfen und nicht die Symptome. Es gibt ja z.B. keine Erkältung ohne Viren oder Bakterien. Schneiden wir uns etwa selber die Nase ab, damit diese nicht mehr verstopft ist? Das meine ich mit "zu kurz gedacht"...!






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Über die Haltung, dass sich die Wildhüter in Afrika auch bewaffnen sollten:

Wahrscheinlich reicht es aus, gewaltlosen Widerstand zu leisten und nur durch reine Präsenz abzuschrecken. Zudem sollten Naturschützer nicht die selben Mittel nutzen wie die Jäger, denn dadurch legitimiert man ja das brutale Vorgehen der Jäger -und wie bereits schon Mahatma Gandhi zu sagen pflegte:

"Auge um Auge, lässt uns alle als Blinde zurück...!"





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Über die Überzeichnete Ansicht, dass alle Menschen "ausgerottet" gehören:

"Nur" weil ein Paar Menschen diese Abscheulichkeiten durchführen, müssen ja nicht gleich alle Menschen an den Pranger gestellt werden. Die meisten Menschen töten nämlich Elefanten nicht - ich selbst war ja z.B. auch noch nie in Afrika!
Ich verstehe einfach die Verallgemeinerung nicht, die mir hier auf change.org immer wieder begegnet. Anscheinend halten die Kommentatoren dieser menschenfeindlichen Urteile, von sich selbst ebenso wenig, wie von den Tätern. Wer es wirklich damit ernst meint, dass nämlich der "Mensch ausgerottet gehört": Warum fängt man dann nicht bei sich selbst damit an... -
...und lässt sich zu Lebzeiten z.B. in einen Engel verwandeln?





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Über die ganz allgemeinen Tierquälereien, die auch von Privatpersonen ausgeführt werden:

Ja, die ganzen miesen Behandlungen an Tieren, können einem Regelrecht die Kehle zuschnüren!
Darüber hinaus, machen sie einfach wütend und man würde am liebsten die Täter ebenso malträtieren, wie diese die Tiere behandeln. Es ist vermutlich der einzige Weg, um mit seiner Wut irgendwie fertig zu werden, denn irgendwo muss diese sich ja auch entladen, um die Ohnmacht über das ganze Tierleid auch aushalten zu können.

Wichtig ist, dass man sich von solchen Geschichten nicht so weit beeinflussen lässt, das man deswegen einen unbändigen Hass auf alle Menschen entwickelt. Viele Täter spiegeln in ihrem grausamen Verhalten Tieren gegenüber genau die Behandlung, die sie durch die verbreitete "soziale Kälte" an ihren eigenen Seelen erfahren. Auch diese waren nämlich einst "unschuldige Lebewesen", bis man sie dadurch ebenfalls zu "rohen Bestien" heran "gezüchtet" hat. Wo, oder an wen sollen diese wiederum ihre unbändige Wut sonst entladen, wenn nicht an den unschuldigen, wehrlosen Tieren? Wenn sie nicht die Tiere töten würden, würden sie sich nämlich an andere Menschen vergreifen. Heutzutage gibt es ja bereits solche die dies tun. Und dann stellt man sich als Außenstehender  immer wieder die gleiche Frage:
"Warum"????

Ich verteidige hiermit keineswegs das Verhalten der Tierquäler, sondern ich versuche lediglich einen Weg zu finden, um mit meiner eigenen Ohnmacht über das ganze Tierleid fertig zu werden. Ich möchte nämlich verhindern, dass ich meine Wut auf alle Menschen übertrage und den Glauben daran verliere, dass auch in mir noch sehr viel Gutes steckt! Ich will mich nicht von Horrorgeschichten -wie z.B. dass lebende Tiere in Müllkontainern landen oder an der Autobahn ausgesetzt werden-  verbiegen und beeinflussen lassen und suche deshalb nach Antworten, um einfach nur zu verstehen und um mit meiner Ohnmacht gut umgehen zu können. Mir ist längst klar geworden, dass die Überbevölkerung ein erheblicher Grund dafür ist, weshalb wir keine Muße mehr haben, Geduld und Zeit im Miteinander aufzubringen oder gar mit einem "liebevollen Blick" auf unser Gegenüber und auch auf uns selbst zu schauen. Wenn nämlich unsere unbändige dauerhafte Wut über so viel Unrecht überhand in uns nimmt, können wir unsere Unschuld nicht mehr wahrnehmen und glauben deshalb, dass wir im Grunde genommen auch nicht viel besser sind als die vermeintlichen Tierquäler, denn wir tragen ja laufend "mörderische Gedanken" mit uns herum -und das lasse ich einfach nicht zu!
Ich will nämlich nicht Teilhaftig an dem ganzen Weltleid werden, indem ich selbst dazu beitrage und meine Wut an andere weitergebe. Wie sollen da so manche unheilvollen Zustände je besser werden, wenn ich selbst auch noch Kohlen ins Feuer werfe?

Der Friede beginnt für mich nämlich erst da, wo ich ihn an andere weiter gebe. Ich sehe darin einzig einen Weg, auch somit das Tieleid einzudämmen, trotz Überbevölkerung. Alleine werde ich aber nicht sehr erfolgreich mit meiner Philosophie sein, und deshalb richte ich auch meinen Appell immer wieder an andere Menschen, nämlich es ebenso zu handhaben. Wenn ich mir nämlich Frieden, oder Gerechtigkeit von anderen erhoffe, muss ich bei mir selbst damit anfangen -sonst macht nämlich keiner mit, weil keiner auf diese Idee kommt...






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Schwein am Spieß
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Ja, es sind immer die Verantwortungslosen, die keine Verantwortung übernehmen können...





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Über zwei junge Frauen, die durch Deutschland gereist sind, um auf die katastrophalen Zustände bei den Tiertransporten aufmerksam zu machen:

Ich möchte Euch für den Erfolg ganz, ganz herzlich gratulieren!!! Es ist sehr erfreulich, dass sich so viele Menschen auf Euer Thema einlassen konnten. Ihr habt diesbezüglich viel bewegt und so manchen Fleischesser mit Eurem Anliegen erreicht und zum Nachdenken angeregt. Sicher gab es auch Leute, die bei dem Thema "Tiertransporte abschaffen" wenig Verständnis zeigten. Sie wollten sich sicher Ihr geliebtes Schnitzel nicht madig machen lassen. Dabei geht es primär nur um das Leid der Tiere, bevor es in der Ladentheke landet. Würde es ein würdevolles Sterben für die Tiere bedeuten, gäbe es im Grunde genommen keinen Grund auf etwas aufmerksam zu machen. Es wird nämlich immer Fleischliebhaber geben, dass muss man sich einfach klar machen. Viele können aber dennoch dazu beitragen, dass der Fleischkonsum erheblich reduziert wird -und somit auch die Unwürdige Behandlung der Tiere. Möge deshalb Euer vorbildlicher Einsatz weite Kreise ziehen...





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Wer Tiere quält, ist unbeseelt und Gottes guter Geist ihm fehlt,
mag noch so vornehm drein er schaun, man sollte niemals ihm vertraun.“
(Johann Wolfgang von Goethe)



Man hat nicht ein Herz für Menschen und eines für Tiere.
Man hat ein einziges Herz oder gar keins.
(Alphonse de Lamartine)



Solange der Mensch denkt, dass Tiere nicht fühlen können,
müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken können.
(Autor Unbekannt)



Solange der Mensch Tiere schlachtet, werden die Menschen auch einander töten.
Wer Mord und Schmerz sät, kann nicht erwarten, Liebe und Freude zu ernten.“
(Pythagoras)



Was können wir von einer Religion erwarten,
die das Leid der Tiere ausklammert?
(Richard Wagner)



Der menschliche Magen ist kein Friedhof für Tiere.
(Nina Hagen)



Die Zahl der Vegetarier würde sicher ins Unermessliche sich steigern,
wenn der gebildete Mensch die Tiere, derer er sich als Nahrung bedient,
selbst schlachten müsste.
(Christian Morgenstern)


 

Daß mir der Hund das Liebste sei, sagst du o Mensch, sei Sünde?
Der Hund blieb mir im Sturme treu -der Mensch nicht mal im Winde.
(Franz von Assisi)

 


 













Letzte Änderung: 04.02.2019 11:18:57







 



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